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Sie haben Fragen zum Aufruf Preiserhöhungen
bei Primastrom und Voxenergie?

Antworten finden Sie hier.

Die Energielieferanten Primastrom und Voxenergie haben ihre Preise für Strom und Gas erhöht. Trotz Preisgarantien. Viele Verbraucher:innen haben sich darüber bei den Verbraucherzentralen beschwert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) prüft, gegen die Unternehmen zu klagen. Der vzbv fordert von Primastrom und Voxenergie, Strom und Gas zu den vertraglich vereinbarten Preisen zu liefern und die Preisgarantien einzuhalten.

Wer ist betroffen?

Preiserhöhungen und Tarife

Die Preise der Anbieter sind in mehreren Wellen gestiegen, zuletzt im Dezember und Oktober 2021. Soweit uns bisher bekannt ist, geht es vor allem um die 24-Monatstarife Prima Gas Bonus / Vox Gas Bonus und Prima Bonus Home / Vox Bonus Home.

Um wie viel Geld geht es?

Die genauen Preise und Abschläge sind individuell. Dem vzbv liegt ein Fall vor, bei dem trotz vereinbarter Preisgarantie der monatliche Stromgrundpreis von 9 Euro auf zuletzt 24 Euro erhöht wurde; der Arbeitspreis soll von 28,03 Cent auf 90,83 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde steigen. Bei einem Zweipersonenhaushalt entspricht das etwa einer Verdreifachung der Kosten und damit einer Erhöhung von mehr als 1700 Euro für ein Jahr.

Was macht die Bundesnetzagentur in der Sache?

Die Bundesnetzagentur führt ein Aufsichtsverfahren gegen Primastrom und Voxenergie, weil diese nicht rechtzeitig vor Eintritt der Änderung über die neuen Preise informiert haben. Sollte sie einen Verstoß sehen, kann sie das rechtswidrige Verhalten der Unternehmen für die Zukunft untersagen. Das Verfahren läuft unabhängig vom Vorhaben des vzbv. Wir wollen den Verbraucher:innen helfen, deren Kosten durch die Preiserhöhungen bereits gestiegen sind.

Was kann ich selbst tun?

Kann ich das Verfahren unterstützen und an der Umfrage teilnehmen?

Wir suchen Betroffene und benötigen Ihre Dokumente. Sie können Ihren Fall schildern und Ihre Dokumente hochladen.

Was kann ich selbst gegen die Preiserhöhung tun?

Sie können der Preiserhöhung auch selbst widersprechen oder von Ihrem Anbieter die Energiebelieferung zu den alten Konditionen fordern. Tun Sie das am besten schriftlich. Die Verbraucherzentralen stellen einen Musterbrief für die Kündigung von Stromverträgen bereit. Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentralen. Wenn Sie individuelle Hilfe benötigen, nutzen Sie die Beratungsangebote der Verbraucherzentralen.

Wie geht es weiter?

Preiserhöhungen und Tarife

Die Preise der Anbieter sind in mehreren Wellen gestiegen, zuletzt im Dezember und Oktober 2021. Soweit uns bisher bekannt ist, geht es vor allem um die 24-Monatstarife Prima Gas Bonus / Vox Gas Bonus und Prima Bonus Home / Vox Bonus Home.

Um wie viel Geld geht es?

Die genauen Preise und Abschläge sind individuell. Dem vzbv liegt ein Fall vor, bei dem trotz vereinbarter Preisgarantie der monatliche Stromgrundpreis von 9 Euro auf zuletzt 24 Euro erhöht wurde; der Arbeitspreis soll von 28,03 Cent auf 90,83 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde steigen. Bei einem Zweipersonenhaushalt entspricht das etwa einer Verdreifachung der Kosten und damit einer Erhöhung von mehr als 1700 Euro für ein Jahr.

Was macht die Bundesnetzagentur in der Sache?

Die Bundesnetzagentur führt ein Aufsichtsverfahren gegen Primastrom und Voxenergie, weil diese nicht rechtzeitig vor Eintritt der Änderung über die neuen Preise informiert haben. Sollte sie einen Verstoß sehen, kann sie das rechtswidrige Verhalten der Unternehmen für die Zukunft untersagen. Das Verfahren läuft unabhängig vom Vorhaben des vzbv. Wir wollen den Verbraucher:innen helfen, deren Kosten durch die Preiserhöhungen bereits gestiegen sind.

Umfrage auswerten, Klage prüfen

In den kommenden Wochen werten wir die Umfrage aus. Wenn das Unternehmen unseren Forderungen nicht nachkommt, prüfen wir Musterfeststellungsklage zu erheben. Die Musterfeststellungsklage ist eine Art Sammelklage, mit der vzbv feststellen lassen kann, dass die Preiserhöhungen unwirksam waren und die Verbraucher nur die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise zahlen müssen.